Freie Pflegeplätze finden, und die Anfrage vorbereiten
Alle 2.391 Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen mit den Platzmeldungen, die sie selbst abgeben, durchsuchbar nach Umkreis, Pflegeart und Verfügbarkeit. Zu jeder Zahl steht, wann sie gemeldet wurde.
Der Bestand in Zahlen
Ausgewertet am Samstag, 29. August 2026
Diese Summen rechnen über den gesamten Bestand, auch über Meldungen, die Monate alt sind, und sie stellen eine gemeldete 0 zwangsläufig neben eine fehlende Angabe. Auf der Seite einer Einrichtung bleibt beides getrennt.
984 von 2.391 Einrichtungen haben seit über 30 Tagen nichts gemeldet. Deren Platzzahlen sagen nichts über den heutigen Bestand.
Kreise mit den meisten meldenden Einrichtungen
8 von 53Gezählt sind Einrichtungen mit mindestens einem gemeldeten freien Platz, nicht die Zahl der Plätze. Sortiert nach dieser Spalte.
Was die Anwendung kann
Nach Umkreis suchen
Ausgangspunkt als PLZ oder Ort, Radius von 5 bis 50 km. Die Entfernung ist Luftlinie und wird je Treffer ausgewiesen, sortiert nach Nähe.
Nach Verfügbarkeit filtern
Nur Häuser mit gemeldeten freien Plätzen, getrennt nach Kurzzeit- und Langzeitpflege. Alte Meldungen lassen sich ausblenden.
Anfrage vorbereiten
Betreute Person, Unterlagen, die Liste der Häuser und das Anschreiben dazu. Dieser Bereich verlangt einen Zugangscode.
Was sie nicht kann
Anfragen versenden und Rückmeldungen verfolgen: dafür fehlt die Mail-Infrastruktur. Plätze lassen sich hier weder reservieren noch verbindlich zusagen: Ob ein gemeldeter Platz noch frei ist, klärt sich erst im Kontakt mit der Einrichtung. Und der Bestand umfasst nur, was gemeldet wurde.
Methodik
Woher die Daten kommen
Aus öffentlich zugänglichen Quellen. Gelesen wird eine maschinenlesbare Schnittstelle unmittelbar, nicht die Oberfläche eines Portals.
Ein Abgleich braucht dafür einen einzigen Aufruf für den gesamten Bestand statt tausender Einzelabfragen. Das hält die Last auf der Gegenseite gering.
Was die Zahlen bedeuten
Es sind freie Plätze zum Zeitpunkt der Meldung, nicht die Gesamtkapazität eines Hauses. Die Einrichtungen melden sie selbst im Rahmen einer gesetzlichen Meldepflicht.
Drei Zustände werden konsequent getrennt: eine Zahl über null bedeutet freie Plätze, eine gemeldete 0 bedeutet „derzeit nichts frei“, und eine fehlende Angabe bedeutet, dass nie etwas gemeldet wurde. Die letzten beiden sehen im Ergebnis gleich aus, sagen aber Verschiedenes. Deshalb stehen sie nie unter derselben Bezeichnung.
Warum das Meldedatum überall dabeisteht
Eine Platzzahl ist nur so belastbar wie ihre Meldung frisch ist. Deshalb trägt jede Zahl in dieser Anwendung ihr Datum, und alte Meldungen werden gekennzeichnet statt stillschweigend wie aktuelle behandelt.
Aktuell sind 45 % der Meldungen jünger als sieben Tage, 59 % jünger als dreißig. Der Rest ist älter. Für eine belastbare Auswahl lässt sich in der Suche nach Meldealter filtern.
Wie geprüft wird
Jeder Datensatz wird beim Import gegen ein festes Schema geprüft; ändert die Quelle einen Feldtyp, bricht der Lauf hörbar ab, statt still falsche Werte zu übernehmen. Die gelesene Anzahl wird gegen die Gesamtzahl abgeglichen, die die Schnittstelle selbst meldet.
Zusätzlich werden Stichproben einzeln nachgeladen und Feld für Feld mit dem Listenergebnis verglichen. Zwischen zwei Läufen wird erkannt, welche Einträge neu, geändert oder entfallen sind.
Wie die Entfernung berechnet wird
Luftlinie über die Koordinaten, die zu jeder Einrichtung mitgeliefert werden. Der Ausgangspunkt einer Umkreissuche wird aus den Koordinaten der Einrichtungen am gesuchten Ort selbst bestimmt, ohne externen Kartendienst, an den Suchanfragen abfließen könnten.
Luftlinie heißt: Die tatsächliche Fahrstrecke ist regelmäßig länger, besonders entlang von Flüssen und Autobahnen.
Grenzen
Der Bestand ist eine Momentaufnahme der letzten Übernahme und enthält nur, was gemeldet wurde. Ob ein gemeldeter Platz tatsächlich noch frei ist, klärt sich erst im Gespräch mit der Einrichtung. Diese Anwendung ersetzt den Anruf nicht, sie verkürzt die Liste, bei der er sich lohnt.